Kurzbeschreibungen 2000


Zschirnsteine. Unser Auto parkten wir in Kleingießhübel. Der Parkplatz ist KOSTENFREI!!! Leider nieselte es, darum ließen wir das Kletterzeug im Auto, da im Sächsischen bei nassen Fels klettern verboten ist! Hinauf auf den Kleinen Zschirnstein zu finden ist nicht schwer. Vom Parkplatz den Fahrweg bergan, nach ca. 500m nach rechts in den Wald bergauf (keine Markierungen) bis die Felsen beginnen. Hier durch die Felsgassen nach oben. Bald ist die Gipfelplatte erreicht. Anhand des Kletterführers sind die Klettergipfel nicht schwer zu finden (leider gibt es für dieses Gebiet noch keinen Neuen.). Orientierungspunkt ist der Fernsehumsetzer, davor stehen auch gleich drei Gipfel (Zschirnsteinwarte, Zschirnsteinwächter). Guter Ausblick bei schönen Wetter bis Dresden, unten grüßt das liebliche Kleingießhübel - wer Ruhe sucht, sollte hier urlauben, kein Durchgangsverkehr! Weiter gehen wir erst oben immer am Rand weiter, bis eine Schlucht nach unten führt. Unter den Felsen dann nach links weiter. Bald erreichen wir einen schönen Rastplatz mit Feuerstelle. Auch hier schöner Blick auf die Felsen des Gebiet der Steine. Markant der Papststein mit seinem hellen Felsen in der Mitte, hier gab es 1972 einen Felssturz. Weiter hinab ins Tal und gegenüber wieder hinauf auf den Großen Zschirnstein. Hier auch schöne Blicke in die andere Richtung (Schneeberg im Böhmischen). Wanderfreunde ohne Auto mit der Eisenbahn bis Krippen fahren und von dort die Tour nach Kleingießhübel angehen. Einkehrmöglichkeit: Zschirnsteinbaude in Kleingießhübel (nicht getestet).


In den
ZSCHAND zog es uns mal wieder. Nachdem die hitzigen Ostertage 2000 vorbei waren, konnten wir uns auch wieder auf  ruhige Wanderschaft gehen. Der Dienstag nach Ostern bot sich regelrecht an, angenehme 12 Grad, richtiges Wanderwetter. Das Auto stellten wir an die Felsenmühle im Kirnitzschtal  (Dienstag Ruhetag!) . Neben den Sägewerk geht der Weg hinein in die ruhige „Schweiz", nur die Vögel begleiteten uns mit ihrem Gesang. Vor den Quenenwiesen bogen wir nach links ab in Richtung Winterstein (Hinteres Raubschloß).  Dieses erreichten wir nach einer reichlichen halben Stunde, der Aufstieg über die Leitern und Stiege durch die Höhle in halber Höhe ist immer eindrucksvoll (Schwindelfreiheit ist hier Voraussetzung!).  Oben angekommen, lassen wir den Blick schweifen (soweit es geht bei den vielen Wolken). Gegenüber die Lorenzsteine, weiter links der Kleine Winterberg, dann die Pechofenhörner. Immer wieder sehr eindrucksvoll! Hinab zum Zeughaus braucht man ca. 20 Minuten. Der alte Gästegarten ist geöffnet !!! Insider wissen, dass den alten Pächtern letzten Sommer gekündigt wurde. Ein Imbißstand übernimmt die Versorgung für die Sommerfrischler (0,5l Radeberger 4,50DM). Wir nutzen das Angebot nicht, uns zieht es weiter. Vorbei am Teichstein (Abstecher 30 min. vom Zeughaus, sehr schöne Aussicht!) erreichen wir nach einer weiteren halben Stunde die BUSCHMÜHLE (Do:Ruhetag). Absolut preiswertes Essen und Getränk (0.5l Eibauer 2,50DM!, Mittag ab 4,90DM). Weiter liefen wir auf der Strasse zur NEUMANNMÜHLE (5Minuten), dort rechts ab hinauf Richtung Ottendorf (prima Blicke rückzu!). An Wegkreuzung nach links (grüner Strich) zur Felsenmühle - Abstecher zum Großstein möglich (herrlicher Ausblick). Gesamtgehzeit: ungefähr 4 Stunden mit Einkehr

Der 
KEULENBERG in der Westlausitz. Nachdem der Keulenberg (404m) bis zu Beginn der 90er Jahre nicht besucht werden durfte (Sperrgebiet), lohnt sich heute ein Besuch um so mehr. Der Keulenberg ist die markanteste Erhebung zwischen Pulsnitz und Königsbrück  (01936 Oberlichtenau).  Für Fußmüde besteht auch die Möglichkeit, den Berg mit dem PKW zu erreichen. Wir wollten laufen und wählten einen Abstellort für unser Auto an der Straße zwischen Großnaundorf und Oberlichtenau  (links  Abzweig - Wandertafel). Um den Keulenberg zieht sich ein Rundwanderweg (gelber Punkt). Vom Abstellplatz zum Gipfel sind es ca. eine Dreivietelstunde Gehzeit.  Auf dem Gipfel gibt es ein Aussichtgerüst, bei gutem Wetter mit herrlichen Blick auf die Lausitzer Erhebungen. Einige Tafeln mit Fotos berichten von der Geschichte des Keulenberges, sehr interessant. Das alte erste Gasthaus steht schon lange nicht mehr. Aber im hinteren Teil des Geländes wurde die „Heimatstube" vor ca. 2 Jahren geöffnet, gutes Essen, vernünftige Preise. Auch Sauerstoffkuren- und produkte werden hier angeboten. Übernachtung ist auch möglich. Öffnungszeiten: Montag Ruhetag, Wochentage ab 11.30 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen bereits ab 10.30 Uhr geöffnet. Nach Einkehr umrundeten wir den Berg, dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, erwähnt sei der markierte Rundweg.   

WEITER