WANDERKURZBESCHREIBUNGEN 2001
| Meißner Land Zum Meißner Weinfest - alljährlich an einem Wochenende Ende September findet in Meißen das Weinfest statt, in diesem Jahr vom 21.-23.09. In diesem Jahr sollte es zum Ziel einer schönen Wanderung werden. Start- und Zielpunkt unserer Wanderung war die Helmmühle im Tal der Kleinen Triebisch (Gaststätte und Hotel), die man mit dem PKW über Polenz erreichen kann. Zuerst führt der Wanderweg über den Bahndamm der ehemaligen Kleinbahn zur Preiskermühle. In der Seeger-Karte von 1996 ist hier eine Gaststätte eingezeichnet, aber dem Verfall der Mühle nach zu urteilen erfolgt hier schon sehr lange kein Ausschank mehr. Wir folgen der blauen Strichmarkierung rechts hinauf und nach Passieren der Straße Polenz - Semmelberg führt der Weg unterhalb der Polenzer Linden (hervorragender Aussichtspunkt) hinüber zur Spionskuppe. Der Blick geht auch hinüber über das Triebischtal zum Götterfelsen. Es geht bergab und unterhalb der Spionskuppe gibt es einen kleinen Imbiss, der Sonntags bereits ab 10 Uhr geöffnet hat. An diesem vorbei steigen wir bald weiter hinab und erreichen durch ein verfallendes Fabrikgelände Meißen-Buschbad. Hier fehlt die Markierung, am günstigsten ist es, der Straße nach rechts zu folgen und nach (!) der Eisenbahnbrücke nach links (wieder markiert) zu laufen. Nun geht es bergan zum Aussichtspunkt des Götterfelsens, von wo man eine schöne Aussicht über das Triebischtal hat. Der Weg führt weiter zur vorgeschichtlichen Anlage Hohe Eifer hinein in den Stadtwald. Wir folgen weiter der blauen Markierung nach dem Ortsteil Korbitz (manchmal ist die Markierung sehr versteckt!). Vom Triftweg kann man schon die Türme der Kirche auf der Albrechtsburg sehen. Nun heißt es Straße laufen und nach gut 2,5 Stunden Gehzeit von der Helmmühle aus gerechnet erreichen wir die Albrechtsburg. Der Gang in die historische Altstadt war an diesem Tag nur gegen Bares möglich, 8,-DM Eintritt pro Person für ein Straßenfest! Da wir die Stadt schon öfters besichtigten, umgingen wir das Stadtzentrum mit seinen "Mautstellen". Mit uns taten es viele, ob dieser Eintritt rechtens war, bezweifelten wir jedenfalls. Der Gang entlang der Bezahlzone war auch ganz amüsant, zumal auch von hier der gerade stattfindende Festumzug beschaut werden konnte. Den Trubel hinter uns lassend, liefen wir dann vorbei an der weltberühmten Porzellanmanufaktor wieder ins Triebischtal hinein. Da uns der Hunger ein wenig zwickte, kam uns ein Schild in Höhe Kaufland gerade recht, welches uns zu der Gaststätte "Stadtblick" wies. Sonntags ab 10 Uhr geöffnet kann man in der Gartenspartenkneipe preiswert essen und trinken. Großes kann man nicht erwarten, aber das Bauernfrühstück für 7,20 DM frisch (!) von der Wirtin zubereitet, schmeckte hervorragend. Das Bier vom Fass (0,5l Schwerter Bräu - Pilsner oder Dunkel) gab es für 3,50DM. Frisch gestärkt liefen wir hinüber zur Triebisch und dann bachaufwärts weiter. Bald kommt vom Hang ein Wanderweg ein mit rotem Punkt beschilderter Wanderweg hinunter, den wir im Tal bleibend weiter folgen. In Buschbad folgt dieser der Straße steil beran nach Polenz, von wo aus es über die Fahrstraße nicht mehr weit nach der Helmmühle ist. Gehzeit insgesamt 4,5 Stunden, gegangen am 23. September 2001. |
| Osterzgebirge: Erkundungen im
Trebnitztal Ausgangspunkt Bhf. Oberschlottwitz der Bahnstrecke Heidenau
Altenberg oder Parkplatz am Eingang des Grundes an der Straße Schlottwitz
Liebstadt. Skitour am 27.12.2001, leider schon wieder zu wenig Schnee (vereist), erst in
höheren Lagen bei Börnchen rutschte es besser. Hin und Rückweg gleicher Weg.
Einkehrmöglichkeiten in Dittersdorf (Mittwoch bis Sonntag) oder Gasthaus in Börnchen
(nicht getestet). Bald mehr mit Bildern. |
| Weitere Berichte aus 2001 |