Vom Goldhübel zum Schwartenberg

Eine Wanderung im ERZGEBIRGE

Den Jahreswechsel 2000/2001 verbrachten wir im Ferienhotel Goldhübel in Neuhausen bei Seiffen. Bei unserer Ankunft lag fast kein Schnee, unsere Skier hatten wir gleich zu Hause in Dresden gelassen. Aber in der Nacht zum 30.12. fielen ca. 10 cm Neuschnee, so dass unsere Wanderung am Morgen in einer herrlichen unberührten Winterlandschaft begann.  Das verschneite Auto blieb auf seinen Platz, dick vermummt traten wir aus unserer Finnhütte.

Blick zum Schwartenberg bei Sonnenuntergang

Vorbei am „Ferienhotel Goldhübel" (Bild links) und am angrenzenden Wildgehege stapften wir im herrlichsten Sonnenschein im frischen Neuschnee los. Das Ziel, der 789m hohe Schwartenberg liegt uns vor Augen:

Die Wege sind gut beschildert. Oberhalb von Frauenbach, einem Ortsteil von Neuhausen, gelangen wir auf  den Europäischen Weitwanderweg E3. Diesen können wir folgen, denn er führt (mit Umwegen) auch über den Schwartenberg. Doch wir biegen bald wieder nach rechts ab und wanderten über den Kuhdreckflußweg stetig nach oben. Oben dann rechts haltend, erreichten wir bald die Straße von Neuhausen nach Kurort Seiffen, vorbei an der Dachsbaude (Gaststätte) liefen wir auf der Straße nach oben zum Gipfel. Hier erwartete uns neben einer guten Aussicht hinüber zum Fichtelberg auch ein ausgezeichnetes Gasthaus, die Schwartenbergbaude. Eine Einkehr ist hier  sehr empfehlenswert!
Der Rückweg führte uns auf der schon beschriebenen Straße wieder an der Dachsbaude vorbei. Hinter der Dachsbaude dann nach 500m wieder nach links in den Wald. Später aber geradeaus nach Bad Einsiedel (Pension und Gasthaus, Langlaufloipen). Von hier wanderten wir über den Mittelweg, später Riesenberger Weg  (gelbe Markierung) in  Richtung Talsperre Rauschenbach. Oberhalb des Goldhübels wählten wir einen Abstiegsweg (nicht markiert), man kann aber auch zur genannten Talsperre laufen und von dort zurück zum Ferienhotel.

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