Zum Zeughaus

Wandervorschlag No.2:
Die heutige Tour beginnst Du am Besten im Kirnitzschtal im NASSEN GRUND. Hierher gelangst Du mit dem Fahrzeug (Wanderparkplatz, kostenfrei) oder mit der Kirnitzschtalbahn (Abfahrt von Bad Schandau am Stadtpark). Allein schon die Fahrt mit der Bahn ist die Reise wert, wenn sie quietschend durch die engen Kurven des Kirnitzschtales rollt. Aber wir wollen ja wandern, also auf geht's...
Zu Beginn wandern wir in den NASSEN GRUND. Nach vielleicht nicht ganz einem Kilometer zweigt links die EULENTILKE ab, die uns hinauf zum Fuß der Affensteine führt. An der Kreuzung gehen wir nach links (Markierung grüner Punkt). Geradeaus geht's in die WILDE HÖLLE, aber dazu später, denn dort wollen wir auf dem Rückweg absteigen. Nach vielleicht 10 Minuten erreichen wir den BLOßSTOCK, ein imposanter Kletterfelsen in den Affensteinen. Aber unser Ziel ist das Zeughaus, also weiter geht's der roten Strichmarkierung  die untere Affensteinpromenade folgend. Irgendwann geht's rechts nach oben zum Frienstein - eine Wanderung für sich...wir bleiben im Tal bis zum KLEINEN WINTERBERG (Fuß), Gehzeit bis hierher ca. 70 Minuten. Wir steigen jedoch nicht nach oben, sondern folgen der roten Markierung um den Kleinen Winterberg herum. Vorbei geht's am Heringstein, den Bärenhörnern und den Pechofenhörnern. Man beachte hier die Ruhe und die immer wieder zu genießenden Ausblicke. Bald erreichen wir das HINTERE RAUBSCHLOß, welches wir über den einzigen Auf- und Abstieg über eine ca. 15 m hohe Eisenleiter in einer Höhle ersteigen. Oben erwartet uns eine herrliche Fernsicht auf die hintere Sächsische Schweiz.

Nach dem Abstieg ist es nicht mehr weit zum Zeughaus, wo uns im Sommer der Gästegarten erwartet. Gestärkt solltest Du auch sein für die nächste Etappe, denn es geht erst einmal bergauf. Wir folgen den ROßSTEIG (grüner Strich) zur Goldsteinaussicht. Ein herrlicher Blick u.a. ins Böhmische. Wir folgen dem Roßsteig am Katzenstein vorbei zum KLEINEN WINTERBERG. Zwischendurch besteht noch die Möglichkeit, dem GROßEN WINTERBERG einen Besuch abzustatten (siehe Wandervorschlag SCHRAMMSTEINE). Wir folgen aber dem „grünen Strich" auf dem REITSTEIG, vorbei an den herrlichen Aussichten auf das SCHMILKAER GEBIET bis zum Abzweig zum CAROLAFELSEN (keine Wegmarkierung!). Vom CAROLAFELSEN hast Du einen wunderbaren Blick auf die Kletterfelsen der DOMGRUPPE. Im Hintergrund die SCHRAMMSTEINE mit dem FALKENSTEIN. Der Abstieg geht durch die WILDE HÖLLE (Trittsicherheit erforderlich, mit Eisenketten gesichert). Bald erreichen wir die EULENTILKE und den NASSEN GRUND, unserem Ausgangspunkt. Wer natürlich mit der Bahn gekommen ist, kann auch vom Carolafelsen zurückgehen und über die HEILIGE STIEGE nach SCHMILKA absteigen. Dort erreichst Du dann die Eisenbahn.
VIEL SPASS WÜNSCHEN HEIKE & HOLGER

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Die Kirnitzschtalbahn am
Lichtenhainer Wasserfall